Antigendern statt Gendern

Man sollte analog zur weiblichen Endung -in eine neue männliche
Endung -on einführen: die Kundin, der Kundon.   Das Grundwort
Kunde wäre nur noch neutral und nicht mehr gleichzeitig männlich.
Offen ist, ob es neutral "der Kunde" oder "das Kunde" heissen soll.

Kundinnen sind Frauen. Kundonnen sind Männer. Kunden sind Alle.

Die bisher mit "Kunden" verknüpfte männliche Vorstellung wird durch
die Existenz des explizit männlichen "Kundonnen" bald verblassen.

Kein "Kolleginnen und Kollegen" mehr. Kein Gendersternchen mehr.
Kein "Zu-Fuß-Gehende" mehr. Einfach Kollegen oder Fußgänger.

Für die Diversen könnte es eine eigene Endung geben, etwa -ix
mit Plural -issen. Auch sie sind im neutralen Kollegen enthalten.

Beim bisherigen Gendern wird das vorher männliche und
zugleich neutrale Grundwort für nur noch männlich erklärt,
und es werden neue neutrale Bezeichnungen eingeführt.

Bei obigem Vorschlag ist das vorher männliche und zugleich
neutrale Grundwort nur noch neutral, und es wird eine neue
männliche Bezeichnung eingeführt. Es handelt sich also um
eine Umkehrung des Genderns. Ich nenne es Antigendern.

https://www.facebook.com/profile.php?id=100086902844567

https://www.linguisten.de/Thread-Ein-Vorschlag-zum-Gendersprech

https://politik-forum.eu/viewtopic.php?f=22&t=67210

https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=37170

Von Bernd-Peter Liegener gibt es ein Buch
ON - Das kleine Suffix mit der großen Wirkung
oder die Rettung des generischen Maskulinums

Christian Melsa bringt einen ähnlichen Vorschlag
und nennt es  Gleichgestellte Movierung:
https://twitter.com/gendernaendern
http://gendern-aendern.de


Zur Politik

https://politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4742187#p4742187

Bewusstsein

Bewusstsein könnte ein ausserhalb der bisherigen Physik existierender
passiver Beobachter der Aktivitätsmuster des Gehirns sein. Dann würde
sich jedoch die Frage stellen, wie die Information über die Existenz des
Bewusstseins ins Gehirn gelangt, welches dann davon berichten kann.
Eine Lösung bietet die Many-Worlds-Interpretation der Quantentheorie:

Wenn bei einem Messprozess das Gehirn sich in Zweige auseinander-
entwickelt, spaltet sich das Bewusstsein nicht, sondern es entscheidet
sich für einen Zweig und beobachtet dann nur noch diesen Zweig. Wenn
in einem der Zweige im Gehirn 'zufällig' die Information über die Existenz
des Bewusstseins auftaucht, dann entscheidet sich das Bewusstsein
für die Beobachtung dieses Zweigs. So entsteht der Eindruck, dass das
Bewusstsein die Information über seine Existenz ins Gehirn übermittelt,
obwohl das Bewusstsein die Quanten-Multiwelt nicht beeinflusst.

Es muss postuliert werden, dass die Bewusstseine aller Menschen und
Tiere dem selben Zweig der Welt folgen. Sonst könnte ein Bewusstsein
in einen Zweig der Welt gelangen, wo die anderen Menschen Zombies
ohne Bewusstsein sind, und das wäre eine unerträgliche Vorstellung.

Immer wenn das Bewusstsein sich aktiv für die Beobachtung eines
bestimmten Zweigs der Welt entscheidet, wird das verknüpft sein mit
Abweichungen von quantenmechanisch berechneten Wahrscheinlich-
keiten. Diese Abweichungen könnten im Prinzip nachweisbar sein.

https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2186553#2186553